How do you feel?
Bekanntermaßen spiegelt sich unser seelisches Befinden
auch in unserem körperlichen wider. So auch bei Psoriasis: Zahlreiche
Betroffene berichten von einer deutlichen Hautverbesserung, wenn sie in einer
guten seelischen Verfassung sind. Ebenso kann man hier aber auch einen
Umkehrschluss erkennen. Denn ein bereits vorhandener Schub kann die Psyche
ungemein belasten, so dass dieser noch zusätzlich verstärkt bzw. verlängert
wird. Jedoch muss es erst gar nicht so weit kommen. Ziel ist es, die Krankheit
zwar ernst zu nehmen, sie aber nicht in den Mittelpunkt des Lebens zu stellen.
Im Mittelpunkt des Lebens sollten einzig und allein Sie stehen – nicht die
Erkrankung! Tun Sie sich also bewusst Gutes und machen Sie das, woran Sie
Freude haben.
- Grundsätzlich gilt: Versuchen Sie, positiv zu denken und aus Ihrer Situation das Beste zu machen. Genießen Sie das Leben – trotz Psoriasis! Und: Lassen Sie sich nicht von Ihrer Krankheit beherrschen, sondern beherrschen Sie sie.
- Vertrauen Sie sich jemandem an, mit dem Sie über Ihre Sorgen und Ängste sprechen können. Hilfreich kann auch der Austausch mit anderen Betroffenen in einer Selbsthilfegruppe sein. Hier können Sie zu anderen Kontakt aufnehmen, ganz anonym Fragen stellen, aus eigener Erfahrung berichten, Ihren Frust loswerden oder besser noch: positive Stimmung verbreiten und anderen Betroffenen Mut machen!
- Wenn Sie ängstlich, traurig oder auch verärgert sind, entlasten Sie sich und machen Sie Ihren Gefühlen Luft. Gleiches gilt natürlich, wenn Sie positiver Dinge sind!
- Erlernen Sie eine Entspannungstechnik wie z.B. Yoga, hören Sie Entspannungsmusik oder versuchen Sie, zu meditieren, um innere Ausgeglichenheit zu erlangen. Sollte das nicht Ihr Fall sein, kann bereits bewusstes Ein- und Ausatmen eventuell aus Stresssituationen heraushelfen.
- Ihnen sind diese Methoden zu langweilig oder Sie können sich vielleicht nicht ausreichend konzentrieren? Dann ist möglicherweise Ausdruckstanz das Richtige für Sie. Viele Betroffene haben bereits positive Erfahrungen bei der Umwandlung von Ängsten und Stress in Bewegung gemacht, wodurch die negativen Emotionen abgebaut werden können.
- Andere wiederum schwören auf kreative Tätigkeiten wie z.B. musizieren, malen oder (Tagebuch) schreiben, um auf andere Gedanken zu kommen und ihre Emotionen – beinahe ganz nebenbei – gestalterisch auszudrücken.
- Letztendlich sollten Sie selbst herausfinden, bei welcher Tätigkeit Sie am besten zur Ruhe bzw. auf positive Gedanken kommen. Ob Lesen, Sport, autogenes Training oder Fernsehen – was zählt ist das Ergebnis und nicht der Weg dorthin.

